• Fanti at fishing harbour
  • Village Dawa
  • Cottages in village

Dörfer und Menschen im Südwesten von Cote d'Ivoire

Two Krou children
Young Krou
Cola-nuts and pepper - a gift for guests
Cola-nuts and pepper - a gift for guests
Krou Village Kablake
Village Dawa
Fanti Piroge
Fanti fishery harbour

Im Projektgebiet liegen die Dörfer Roc Oulidié, Roc Dougbalé, Ménéké, Badiké, Dawa, Mani, Pitiké und Kablaké sowie zahlreiche Kleinsiedlungen in den Plantagen, die nicht als Orte erfasst sind. Insgesamt besteht eine Anrainerbevölkerung von etwa 3000 Menschen, die beiden größten Orte sind Roc und Mani mit je etwa 1000 Einwohnern. Die meisten Menschen arbeiten in den angrenzenden landwirt-schaftlichen Flächen und Plantagen. Fischerei wird nur im kleinen Stil in Lagunen und im Meer vom Ufer aus betrieben. Das Gros der Bevölkerung der autochthonen Anrainer an der Küste sind Krou. Der Name ist als Synonym für „Crew“ ins englische übernommen worden, da die Krou zur Landung an die Küste und als Schiffsmannschaft hoch geschätzt wurden (s. Wikipedia).

Die Krou (mit gleichnamiger Sprache) besiedeln traditionell die unmittelbare Küste. Sie haben eine Jahrhunderte währende Tradition als „acephale“ Gesellschaft (ohne Autoritäten wie Könige etc.) in Westafrika mit einem Besiedlungsschwerpunkt in Liberia. Sie haben als Minderheit in entlegenen Gebieten sowohl die Zeit der Sklaverei als auch die Kolonialzeit fast unbehelligt überstanden.

Eine zweite im Gebiet lebende Ethnie sind die Fanti. Es handelt sich um hochspezialisierte Fischer in hochseetauglichen Pirogen. Die Fanti stammen aus Ghana und verbringen fast ihr gesamtes Leben auf ihren Booten. Sie haben in Grand Béréby einen kleinen Hafen mit angeschlossenem Fischmarkt. Die Fanti essen traditionell keine Meeresschildkröten.