Tourismus

Gelege mit Eierresten von erfolgreich geschlüpften Schildkröten

Das Projektgebiet ist für Naturliebhaber und Touristen zweifellos ein attraktives Ziel. Der nur schwach entwickelte ivorische Tourismus ist während der Krisenzeit zwischen 2002 und 2011 fast gänzlich zusammengebrochen. Aber bei anhaltender gegenwärtiger Stabilisierung des Landes wird sich voraussichtlich auch wieder der Tourismus entwickeln. Grand Béréry ist aufgrund seiner schönen Strände, seiner Ruhe und Natur und seines malerischen Fischerhafens eine echte „Perle“. Ein Besuch des Projektgebietes wird wegen der herausragenden Bedeutung für Meeresschildkröten und seiner sehr reizvollen vielfältigen Küstenlandschaften immer ein attraktiver touristischer Ausflug sein. In der Nähe liegt der Tai-Nationalpark. Ausgangspunkte für Exkursionen sind in San Pedro das Hotel „Palm-Rock-Beach“ und in Grande Béréby die Hotels „Katoum“ und „La Flotta“. Dort sind auch aktuelle Informationen und Kontaktadressen über das Meeresschildkrötenprojekt erhältlich.

Informationszentrum

Es gibt noch kein Informationszentrum. Wünschenswert ist der Bau eines Gebäudes, im einfachsten Fall einer Hütte aus Bambus und Lehm etc, die als Treffpunkt zwischen den Projektvertretern und den Besuchern dient. Es könnte z.B. an den beiden Zugängen im Westen (Roc) und im Osten (Kablaké) je ein solches Informationszentrum eingerichtet werden. Dort könnte sich z.B. eine Ausstellung über Meeresschildkröten (Panzer, Eier, Exponate, ggf. Fotos und Filme) und Informationen über das Projekt befinden. Dort holt ein „Strandbrigadist“, der gleichzeitig Touristenführer ist, den Gast ab und zeigt ihm den Schildkrötenstrand, ggf. die aktuellen Gelege etc. Auch außerhalb des Themas „Schildkröte“ gibt es viel Natur zu entdecken, z.B. eine Piroggenfahrt durch die Lagunen und Mangroven, Schlammspringer, Krebse u.a. Dazu wird bei Gelegenheit noch ein Konzept erstellt.